Pressemitteilung vom 14.11.2016: Arbeitsplatz für Thilo Krüger – Schluss mit Mobbing!

Diese Pressemitteilung wurde an Vertreter der örtlichen Presse geschickt:

Arbeitsplatz für Thilo Krüger – Schluss mit Mobbing!

 

Am Freitag den 18.11.16  um 9 Uhr 45 findet der Gütetermin zur Klage von Thilo Krüger gegen Risse+Wilke für einen Arbeitsplatz und Schadensersatz statt. Obwohl Risse+Wilke vor dem Arbeitsgericht Iserlohn mit der Kündigung gescheitert ist, verweigert die Firma Thilo Krüger nach wie vor einen Arbeitsplatz. Seit 10 Jahren versucht die Firma den kämpferischen Gewerkschafter, der jahrzehntelang Betriebsrat und IG Metall Vertrauenskörperleiter war, zu zermürben. Er wurde willkürlich  abgemahnt, wegen seiner Schwerbehinderung in seiner Existenz bedroht und in die Armut gedrückt, auf Betriebsversammlung diffamiert usw.. Mit diesem Mobbing muss Schluss sein. Der Solidaritätskreis ruft auf: Unterstützt Thilo Krüger! Kommt zum Prozess vorm Arbeitsgericht, Erich-Nörrenberg-Str. 7, 58636 Iserlohn! Gemeinsame Abfahrt in Hohenlimburg ist um 8 Uhr 45 auf dem Parkplatz der Rundturnhalle.

Pressemitteilung vom 12.10.16: Gute Aussichten auf dem Arbeitsmarkt – aber nicht bei Risse+Wilke?

Folgende Pressemitteilung ging an die Vertreter der örtlichen Presse:

Gute Aussichten auf dem Arbeitsmarkt – aber nicht bei Risse+Wilke?

Am 12.10.16 fand  der Revisionsprozess gegen die Kündigung von Thilo Krüger vor dem Landesarbeitsgericht in Hamm statt.  Risse+Wilke will den kämpferischen Gewerkschafter, der jahrzehntelang IG Metall Vertrauenskörperleiter und Betriebsrat war,  unbedingt los werden. Im Prozess legte Thilo Krüger und sein Anwalt dar, dass der Kündigung ein jahrelanges politisch motiviertes Mobbing voraus ging mit Abmahnungen, Diffamierungen usw. Zweimal versucht Risse+Wilke mittlerweile den Kollegen wegen seiner Behinderung aus dem Betrieb zu drängen und ihn zu entlassen. Der Prozess verlief spannend. Folgte der Richter anfangs der Argumentation von Risse+Wilke, wurde es immer deutlicher, dass Risse+Wilke gar keine Wiedereingliederung des Kollegen will. Die Vertreter der Firma waren nicht mal bereit eine Belastungserprobung z.B. im  Magazin durchzuführen, wo der Kollege einen Arbeitsplatz fordert.  Dem liegt ein sittenwidriges Motiv, wie der Anwalt Stierlin feststellte, von Risse+Wilke zu Grunde, die die kämpferische Gewerkschaftsarbeit des Kollegen aus dem Betrieb säubern will. Zynisch legte sich die Anwältin am Ende des Prozesses fest. „Thilo Krüger hätte gute Aussichten auf dem Arbeitsmarkt“ – aber wohl nicht bei Risse+Wilke. Deutlicher kann man es nicht machen.

Das Gericht fasste den Beschluss, dass zur Beweiserhebung Gutachten erstellt werden, ob Thilo Krüger z.B. im Magazin arbeiten kann. Das ist ein wichtiger Erfolg. Risse+Wilke ist nicht mit der Kündigung durch gekommen.

Schluss mit Mobbing: Arbeitsplatz für Thilo Krüger

Thilo Krüger hat am 19.04. vor dem Arbeitsgericht Iserlohn gewonnen. Die Kündigung durch Risse+Wilke ist unwirksam. Doch verweigert die Geschäftsführung, den kämpferischen Gewerkschafter weiter zu beschäftigen. Sie hat keinen Handschlag getan, einen Arbeitsplatz für ihn zu finden. Dazu ist die Geschäftsführung verpflichtet. Es wurde alles abgelehnt was der Kollege vorgeschlagen hat. Angeblich kann kein „leistungsgerechter Arbeitsplatz“ für den schwerbehinderte Kollegen gefunden werden. Dabei ist Thilo Krüger nicht „hilflos“ – er hat nur ein kaputtes Knie, kann also nicht den ganzen Tag nur stehen oder sitzen. Als Folge eines Arbeitsunfalls vor vielen Jahren musste er sich für einen Gelenkersatz mehrerer Operationen unterziehen. Bei gutem Willen wäre es kein Problem in dem mittelständischen Unternehmen mit etwa 400 Beschäftigten einen geeigneten Arbeitsplatz für den qualifizierten Facharbeiter zu finden, ob im Magazin, in der Werkstoffprüfung, der Elektrowerkstatt oder der Verwaltung. Der Solidaritätskreis fordert die sofortige Weiterbeschäftigung von Thilo Krüger, die sofortige Lohnzahlung und einen Ausgleich für die von Risse+Wilke verursachten Lohnverluste! Schluss mit Mobbing!

Risse+Wilke will den kämpferischen Gewerkschafter unbedingt loswerden.

Der Metallunternehmerverband erstellte umfangreiche Gutachten, die beweisen sollen, das für Thilo Krüger z.B. im Magazin kein Platz ist. Jahrzehntelang sind hier schwerbehinderte Kollegen untergekommen. Laut Unternehmerverband ist das jetzt ein mittelschwerer Arbeitsplatz. Der Umbau des Magazins soll demnach angeblich 750 000 € kosten, als ob das ganze Magazin neu gebaut werden müsse. Prof. Dr. Quellmann, Werksarzt in verschiedenen Hohenlimburger Betrieben, auch bei Risse+Wilke, ist sich nicht zu schade, pauschal zu erklären, es gäbe in Kaltwalzwerken für Thilo Krüger keinen Arbeitsplatz. Auch das Integrationsamt hat der Kündigung des schwerbehinderten Kollegen zugestimmt, indem es einfach den Gutachten des Unternehmerverbands gefolgt ist.

Sowohl der Schwerbehindertenvertreter wie auch der Betriebsrat fordern einen Arbeitsplatz für Thilo Krüger von der Geschäftsleitung und der Betriebsrat hat der Kündigung widersprochen.

Zugleich hat der Rechtsanwalt von Thilo Krüger auf dem Gütertermin am 12.02.16 vor dem Arbeitsgericht Iserlohn aufgedeckt, dass beim Integrationsamt eine interne Gesprächsnotiz vorliegt. Demnach behauptete ein Mitglied des Betriebsrats, Thilo Krüger habe angeblich keine Lust mehr zu arbeiten, würde auf Krankengeld spekulieren und darauf, eh alles von der Berufsgenossenschaft ausgeglichen zu bekommen, was er an Verlusten hat.

Das ist eine glatte Lüge!

Mittlerweile muss Thilo Krüger von 800 € Arbeitslosengeld und 300 € Verletztenrente im Monat leben. Er ist ausgesteuert und musste sich arbeitslos melden, obwohl er bei Risse+Wilke noch Anspruch auf Urlaub und Urlaubsgeld über mehrere Jahre hat. Von der Berufsgenossenschaft wird keinerlei Lohnverlust ausgeglichen.

Dieser Vorgang gehört aufgeklärt.

 
Das hat das Arbeitsgericht selten erlebt.

Rund 20 Gewerkschafter aus der Region, Kollegen und Freunde protestierten gegen die Entlassung von Thilo Krüger. Der Gütetermin am 12.02. endete ohne Einigung.

Thilo Krüger ist mittlerweile mit seiner Ausbildung zusammen über 35 Jahre im Betrieb. Über die Arbeit des qualifizierten Facharbeiters gab es nie Beschwerden. Aber dem Metall-Unternehmerverband im Märkischen Kreis und Risse+Wilke ist es ein Dorn im Auge, dass Thilo Krüger jahrzehntelang als Vertrauenskörperleiter, Delegierter der IG Metall und Betriebsrat eine kämpferische und politische Gewerkschaftsarbeit machte, die entsprechende Wellen geschlagen hat.

Das bekommt aktuell eine neue Brisanz. Risse+Wilke ist aus der Tarifbindung des Unternehmerverbands ausgestiegen und hat erklärt, dass die nächste tarifliche Lohnerhöhung nicht bezahlt wird. Vielen ist klar, dass das erst der Anfang ist. Zur Disposition stehen früher oder später Arbeitszeiten, Urlaubs – und Weihnachtsgeld usw. Thilo Krüger ist bekannt dafür, dass er mit seinen Kollegen den Widerstand gegen solche Angriffe der Unternehmer organisiert. Das wollen diese Herren verhindern und mit seiner Kündigung die Belegschaft einschüchtern und die Gewerkschaft schwächen.

Am 19.04.2016 war die Solidarität groß. Die Kundigung wurde zurück gewiesen
Am 19.04.2016 war die Solidarität groß. Die Kündigung wurde zurück gewiesen.

Die Kündigung war nur das letzte Glied einer Kette von Maßregelungen und Versuchen ihn aus dem Betrieb zu drängen. So hatte die Abmahnung wegen einer gewerkschaftlichen Aktion gegen die Rente mit 67 keinen Bestand, die er als Vertrauenskörperleiter der IG Metall führte. Auch die Abmahnung wegen angeblich verweigerter Feiertagsarbeit zu der er nicht verpflichtet war, musste Risse +Wilke nach Gerichtsbeschluss zurücknehmen. 2010 wollte Risse+Wilke ihn schon einmal loswerden, indem sie ihm einen entsprechenden Arbeitsplatz auf Grund seiner gesundheitlichen Einschränkungen verweigerte. Erst kurz vor dem Prozess um seine Weiterbeschäftigung machte sie 2012 einen Rückzieher, nachdem sich eine große Solidarität entwickelte und das Ganze breit in der Öffentlichkeit war.

Es geht um grundlegende Rechte für Kranke, gesundheitlich angeschlagene Kollegen und Schwerbehinderte, die jahrzehntelang in den Betrieben gearbeitet und ihre Gesundheit ruiniert haben. Und es ist eine Unverschämtheit, dass Kollegen, die konsequent ihre Meinung vertreten in ihren Grundrechten eingeschränkt und in ihrer Existenz bedroht werden.

 

Protestiert bei Risse+Wilke, Stenglingser Weg 46, 58642 Iserlohn-Letmathe. Spendet für die Gerichtskosten.

Obwohl Thilo Krüger bisher vor Gericht immer erfolgreich war hat ihm jetzt seine Versicherung den Rechtsschutz gekündigt und die IGM hatte von vornherein die Prozesse als verloren gesehen. Und: Selbst bei erfolgreichen Arbeitsgerichtsprozessen muss in der ersten Instanz der Rechtsanwalt selber bezahlt werden. Ein Grund mehr, sich politisch und in der IG Metall zu organisieren und gemeinsam zu kämpfen für die Rechte der Arbeiter und Angestellten.

Solidaritätskreis trifft sich am 05.02.2015

Einladung

Solidaritätskreis „Thilo Krüger“

Liebe Freunde, Mitstreiter, Kolleginnen und Kollegen,

wir laden herzlich ein zum Solidaritätskreis am 05.02.16 um 19 Uhr im „Haus Nordhoff“ in der Iserlohner Str. 99, in 58119 Hagen-Hohenlimburg.

Am 24.11. 15 erhielt Thilo Krüger die Kündigung von Risse+Wilke fristgerecht zum 30.06.2016 ohne Begründung. Fast 35 Jahren im gleichen Betrieb, ein ganzes Leben – das ist Unternehmern wie Risse+Wilke egal. Ohne Respekt, körperlich verbraucht, werden wir einfach aussortiert und im Endeffekt in Hartz IV und Altersarmut geschickt.

Der ganze Aufwand, der betrieben wird macht einmal mehr deutlich, dass es hier nicht einfach um die Kündigung eines kranken Kollegen geht, was an sich schon eine Schweinerei ist. Es geht eindeutig darum, dass mit Thilo Krüger ein seit Jahrzehnten politisch aktiver und kämpferischer Gewerkschafter abgestraft werden soll.

Wir wollen uns vorbereiten auf den „Gütetermin“ am 12.02.16 vorm Arbeitsgericht um 10 Uhr 30 in der Erich-Nörrenbergstraße-7 in 58636 Iserlohn (Saal 2)

Kontakt: www.solidaritaet-thilo.de, info@solidaritaet-thilo.de

Rechtsschutzversicherung kündigt Vetrag wegen in Anspruchnahme

Nach verschiedenen Arbeitsgerichtsprozessen, die für Thilo Krüger alle erfolgreich ausgegangen sind, hat ihn jetzt seine Rechtsschutzversicherung gekündigt
Der Grund ist, dass in den ersten Instanzen von Arbeitsgerichtsprozessen jede Partei seinen Anwalt selber bezahlen muss, ob sie den Prozess gewinnt oder nicht.
Vor Gericht sind alle gleich aber, wer genug Geld hat, ist wohl gleicher.
Arbeiternehmer, wie Thilo Krüger,die gegen ihre Unterdrückung und gegen Mobbing vorgehen, leben in der Gefahr, auf den Kosten sitzen zu bleiben. Unser Weg ist der Weg der Solidarität und des Zusammenschlusses. Natürlich nutzen wir unsere Rechte vor Gericht, aber das ist offensichtlich begrenzt. Wir müssen uns organisieren und die Gewerkschaften wieder zu kämperischen Organsiationen machen und unsere zustehenden Rechte durchsetzen.

Thilo wurde gekündigt

Am 24.11. 15 erhielt Thilo Krüger die Kündigung von Risse+Wilke von zwei Mitarbeitern aus dem Personalbüro überbracht – eine fristgerechte Kündigung zum 30.06.2016 ohne Begründung. Nach fast 32 Jahren, rechnet man die Ausbildung bei Krupp Stahl mit, sind es fast 35 Jahre, zeigt das wie Unternehmer mit den Arbeitern und Angestellten umgehen. Ohne Respekt, körperlich verbraucht, werden wir einfach aussortiert und im Endeffekt in Hartz IV und Altersarmut geschickt.

Dem vorausgegangen war, dass der Unternehmerverband wissenschaftliche Mitarbeiter in den Betrieb geschickt hat, die ausführliche Gutachten erstellt haben, die aussagen, dass alle von Thilo Krüger vorgeschlagenen Arbeitsplätze nicht möglich sind.

Diese Gutachten hat das Integrationsamt Westfalen Lippe übernommen und Risse+Wilke die Zustimmung zur Kündigung des schwerbehinderten Kollegen gegeben.

Der ganze Aufwand, der betrieben wird macht einmal mehr deutlich, dass es hier nicht einfach um die Kündigung eines kranken Kollegen geht, was an sich schon eine Schweinerei ist. Es geht eindeutig darum , dass mit Thilo Krüger ein seit Jahrzehnten aktiver und kämpferischer Gewerkschafter abgestraft werden soll.

Thilo Krüger hat sofort über seinen Anwalt Kündigungsschutzklage eingereicht und Widerspruch zur Zustimmung des Integrationsamtes eingelegt.

Der Gütetermin ist vom Arbeitsgericht Iserlohn auf den 12.02.16 um 10 Uhr 30 festgesetzt. Kommt  und protestiert gegen die Kündigung am Gerichtstag in der Erich-Nörrenbergstraße 7, 58636 Iserlohn im Saal 2.

Die Firma Risse+Wilke in Iserlohn-Letmathe möchte Thilo Krüger jetzt direkt entlassen

Die Geschäftsführung des Kaltwalzwerks Risse+Wilke hat einen Antrag auf krankheitsbedingte Kündigung von Thilo Krüger, beim Integrationsamt Westfalen gestellt.
Als Folge eines Arbeitsunfalls ist Thilo Krüger seit Jahren schwerbehindert und musste sich sich für einen Gelenkersatz mehrerer Operationen unterziehen.

Dem mittelständischen Unternehmen mit etwa 400 Beschäftigten ist es angeblich nicht möglich für ihn einen „leistungsgerechten“ Arbeitsplatz zu finden, obwohl es z.b. in der Werkstoffprüfung oder dem Magazin entsprechende Arbeitsplätze gibt. In der Werkstoffprüfung wurden in der Vergangenheit angelernte Kollegen beschäftigt.
Das soll bei Thilo Krüger nicht möglich sein. Heute wird eine höhere Qualifikation verlangt. Thilo Krüger hat als Facharbeiter und während des Fachabiturs die Grundausbildung Metall erhalten und damit alle Voraussetzungen, schnell angelernt zu werden. Auch der Betriebsrat von Risse+Wilke tritt dafür ein, dass Thilo Krüger in der Werkstoffprüfung eingesetzt wird.

Der Antrag auf Kündigung ist nur das letzte Glied einer Kette von Maßregelungen und Versuchen ihn aus dem Betrieb zu drängen. So hatte weder die Abmahnung wegen einer gewerkschaftlichen Aktion gegen die Rente mit 67 bestand, die er als Vertrauenskörperleiter der IG Metall führte, noch die Abmahnung wegen angeblich verweigerter Feiertagsarbeit zu der er aber nicht verpflichtet war. 2011 wollte Risse+Wilke den kämpferischen Gewerkschafter schon einmal loswerden, indem sie ihm einen entsprechenden Arbeitsplatz auf Grund seiner gesundheitlichen Einschränkungen verweigerte. Erst kurz vor dem Prozess um seine Weiterbeschäftigung machte sie 2013 einen Rückzieher, nachdem sich eine große Solidarität entwickelte und das Ganze breit in der Öffentlichkeit war. Jetzt hat der Metallarbeitgeberverband direkt die Organisierung der Kündigung von Thilo Krüger übernommen. Es geht ihnen darum, einen im Märkischen Kreis bekannten und vorwärtstreibenden Gewerkschafter zu entlassen, der u.a. 2005 die Kollegen bei Grohe unterstützt hat und auch das Co-Management zwischen den Unternehmensvorständen und einigen führenden Gewerkschaftsvertretern und Betriebsratsvorsitzenden kritisierte. Es ist nicht akzeptabel, wie Risse+Wilke diesen standhaften Kollegen mobbt und versucht zu zermürben.

Es geht dabei zum einen um grundlegende Rechte für Kranke, gesundheitlich angeschlagene Kollegen und Schwerbehinderte, die jahrzehntelang in den Betrieben gearbeitet und ihre Gesundheit ruiniert haben. In einigen Betrieben werden solche Kollegen gemobbt, um sie loszuwerden. Viele quälen sich durch, weil sie keine Alternative haben, oder der Weg endet in Hartz IV. Auch deshalb kann das Vorgehen von Risse+Wilke nicht akzeptiert werden. Zum anderen ist eine Unverschämtheit, dass Kollegen, die konsequent ihre Meinung vertreten in ihren Grundrechten und ihrer Existenz bedroht werden.

Der Solidaritätskreis „Thilo Krüger“ fordert die demokratische Öffentlichkeit auf, diesen Fall bekannt zu machen und bei Risse+Wilke dagegen zu protestieren.

Der Solidaritätskreis wurde 2011 gegründet.

Kontakt: Matthias Rarbach, info@solidaritaet-thilo.de

WR: Arbeitskämpfer siegt gegen seinen Arbeitgeber

Die WR berichtet in der Ausgabe vom 20.11.14 über den Prozess, den Thilo Krüger erfolgreich gegen Risse+Wilke geführt hat.

Thilo wurde abgemahnt, weil er am gesetzlichen Feiertag,
Allerheiligen, nicht zu Arbeit erschien ist.
Das Gericht entschied nun, das die Abmahnung zu streichen sei.

Der Artikel geht auch auf die Vorgeschichte ein:

Foto: Montagsdemo

„Seit 1984 ist der Arbeitskämpfer, der nach eigener Aussage für einen echten Sozialismus eintritt, bei Risse und Wilke beschäftigt. In seinen Augen versucht das Unternehmen schon lange, ihn loszuwerden. Als Krüger 2006 beim Kampf gegen die Einführung der Rente mit 67 in seiner Eigenschaft als IG-Metall-Vertrauensmann zum Protest aufrief, so blickt der um ihn entstandene Solidaritätskreis in einer Bekanntmachung zurück, soll ihn die Firmenleitung abgemahnt haben. Das Arbeitsgericht habe damals für Krüger entschieden. Die Abmahnung soll wieder verschwunden sein.“
Artikel in der Westen lesen:
Arbeitskämpfer siegt gegen seinen Arbeitgeber